Die Wolfsdelle

Heute bin ich auf dem Traumpfad Rhein die Wolfsdelle gewandert. Der Wanderweg Wolfsdelle ist ein Rundweg mit Startpunkt Rhens über den Köngisstuhl, über Anhöhen des Rheintals mit Wiesen und Wäldern und Rheinblick. Mit seinen 10,7 km ist das ein schöner Einstieg in die Wandersaison.

Der Parkplatz ist top und bei dem nicht ganz so schönen Wetter finde ich auch locker einen Parkplatz. Was mich immer wieder begeistert sind die Parkmöglichkeiten nebst WC. Alles tiptop! Los geht es mit der Wanderung auf dem Marktplatz in Rhens und ich wende mich vom Parkplatz erstmal in Richtung Kirche an der Stadtmauer entlang. Hier steht eine englische Telefonzelle, die zur Büchertauschstation umfunktioniert wurde. Eine schöne Idee möchte ich meinen.

Rhens

Die Saison hat noch nicht begonnen und so ist es recht einsam in dem beschaulichen Örtchen. Die Fachwerkhäuser sind wirklich toll. Ich biege am Rathaus links ab und laufe unter der Hochbrücke entlang der Schilder zu meinem ersten kleinen Aufstieg „Auf der Ley“.

Königsstuhl

Ich mache einen kleinen Abstecher nach rechts zum „Köngisstuhl„. Bei klarem Wetter sollte ich hier einen tollen Ausblick auf den Rhein und die Marksburg haben. Heute ist es bewölkt und daher ich bin ja schon froh nicht den Regen von der Autobahn mitgenommen zu haben! Also genieße ich den Ausblick ein wenig und mache mich dann weiter auf in Richtung Wanderweg. Vorbei an Apfelbäumen mit schon toller Blüte, versuche ich noch die Hummeln fotografisch zu erwischen. Leider habe ich keine Hummeln fotografieren können, habe jedoch dafür ein Wimmelbild erhalten ;-).

Königsstuhl
Königsstuhl

Der Weg macht einen kleinen Schwenk zu einer kleinen Apfelbaumplantage wo es in kleinen Serpentinen nach oben geht. Eine Bank lädt oben und unten des Anstiegs zu einer Rast ein, um den Ausblick zu genießen. Danach geht es nach der Querung weiter an einer kleinen Kapelle nach links in den Wald hinein. Hier mache ich einen Zwischenstopp an einem jüdischen Friedhof. Die meisten Gräber sind aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Der erste große Anstieg

Traumpfad Wolfsdelle

Aus dem Wald heraus laufe ich an einer Wiese vorbei und verlasse den Burgenrundweg nach links zu einem weiteren Anstieg. Hier dachte ich, ich bin mit dem Anstieg durch aber es geht noch weiter. Danach folgt ein sehr langer Aufstieg und ich weiß nicht, ob es auf dem Bild richtig transportiert wird, der Weg erscheint ewig nach oben zu gehen. Ich war jedenfalls sehr erleichtert als ich die Abzweigung hier gesehen habe:

Der Weg führt mich wieder über die Landstraße und es geht nun so langsam über Schotterwege in das Mühlbachtal.

Das war der anstrengste Teil für mich und ich mache hier oben auf dem Kriesenkopf erstmal eine schöne Rast. Hinter mir den Wald, sehe ich über weite Felder und kann einen Raubvogel bei seinen Beutezügen beobachten. Als ich wieder los bin, bekomme ich kurz Begleitung von drei Hunden und Ihren Frauchen. Die Wegweiser sind hier in Steinhaufen umfasst. Nochmal eine kleine Kapelle und leider immer noch ein trüber Blick auf die Marksburg.

Kriesenkopf
Rastplatz Kriesenkopf

Ich biege links wieder in ein kleines Waldstück ein und komme nach einem Feld zum eigentlichen Namensgeber des Wanderweges, zur Wolfsdelle. Die Wolfsdelle ist ein sehr schöner Hohlweg, der uns wieder nach Rhens führt. Im Ort angekommen, werden wir noch weiter naturnah am Mühlenbach weitergeleitet, weil der Weg zwischen den Häusern und Gärten hindurch geht. Jedoch erst am Schluss gelangen wir wieder auf den Ausgangspunkt „Am Viehtor“, den Marktplatz von Rhens.

Eindrücke

Links

Outdooractive – Fakten mit GPX-Daten und Informationen. Hier eine relativ dünne Beschreibung

Ich geh wandern – Kurzinformation und eine schöne Wegbeschreibung

Schlenderer – Sehr ausführliche Beschreibung der Wolfsdelle

Fazit

Für einen relativen kurzen Wanderweg bietet die Wolfsdelle viel Abwechslung. Jedoch stört mich an den Rheinwegen meistens die relative Nähe zu den Straßen, aber das ist in Ordnung. Als Einstieg oder wie die anderen Blogger schreiben ist das ein Weg für „alle Tage“. Beispielsweise ist der Weg mit einer Länge von 10,7 km ein schöner Beginn und die beiden Anstiege sind mit einigermaßen Kondition auch gut machbar. Unterwegs habe ich noch den Tipp bekommen, den Weg lieber im Uhrzeigersinn zu laufen, weil der Anstieg nicht ganz so stark ist und schöner zu Laufen sei. Das würde ich so auch unterschreiben.

Wegbeschreibung

Es wird definitiv keine Karte oder sonstige Hilfsmittel benötigt. Weil immer wenn ich mich frage, ob der Nebenweg nicht eventuell die Abzweigung war, kommt ein Hinweis über den richtigen Weg. Sicherlich ist das für manche vielleicht übertrieben, trotzdem gerade für einen Rundwanderweg superklasse. Letztendlich würde ich die Wolfsdelle gerne nochmal bei schönem Wetter laufen, weil die Aussicht leider nicht ganz so prickelnd war.

Jörg Paßmann Verfasst von:

Schreibe den ersten Kommentar

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.